der vier Iahrs-Zeit en. zry
§. 242. Unterdessen kan doch auch imWarumbkaltenWcttcr der Regen es wärmer ma,er es imchcn. Wenn der Erdboden und sonder-^^crlich dic Steine sehr kalt sind, und es falletei» subtiler Regen; so werden die Steinemit einer dünnen Schaale von Eis überzo-AM. Nun gefrieret das Wasser bloß da-durch, daß ihm die Wärme entgehet (§.i iyN. ll. Lxper.). Derowegen mußder Regen wärmer seyn als die S keine undder Erdboden und diesen lihre Wärme mit-theilen. Wiederum wenn das Erdreichund die Dächer mit Schnee bedecket sindund es fället ein Regen darein, so tbauet derSchnee viel stärcker auf als im Sonnen-scheine. Ja überhaupt ist das Thauwer-ter stärcker bey feuchter Lufft als bey trocke-ner. Der Schnee und das Eis thauennichtauf als wenn sie wieder so viel Wärmeerhalten, als zur Flüßigkeit des Wassersnöthig ist(H.cir.'I'. II. Lxper.). Dero-tvegcn da beyde von dem Regen aufthauenund gleichwvhl dieser nicht gefrieret, so mußer nicht allein so viel Wärme haben, alsihn in seiner Flüßigkeit zuschalten erfordertwird sondern auch noch so viel darüber alsder Schnee und das Eis, so er sehmeltzet, zuihrer Flüßigkeit brauchen. Derowegen
hat der Regen so viel Wärme, daß er auchdtt kufft und dem Erdboden einige mitthei-le» kau, folgends kan erwiedcr zu Winters-X 4 Zeit