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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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317
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> der vier Iahks-ZeLtM. 317

s wohl geschehen kan, daß, da wir in Som»

: wer der Wärme gewöhnet, uns der Herbst! im Anfange kälter vorkommt als der Früh-ling,weicher aufdcmWinter erfolget, dawirdie Kalte ausstehen müssen (§.74.).

Denn der Anfang des Frühlinges folget auf' den Wintey da die Erde durchgefroren unddiedaraufbefindlichen Cörper sehr erkaltetworden, folgends da es gute Weile habenwill,ehe die erkalteten Cörper wieder durch-wärmet werden: hingegen der Anfang des! Herbstes folget auf den Sommer, da dieErde und die darauf befindlichen Cörper^ starck durchwärmet worden, folgends da eseine gute Weile brauchet, ehe die erwärme-l tcn Cörper ihrer Wärme wiederum bsrau-^ betwerden(§ 76.). Und diefis ist die Ur-sache warum die Warme auf dem Erdbo-den nicht so zunimmet, wie die Krafft undWürckung der Sonne zunimmet, nochauch aufebcn diese Art abnimmet, wie dieKrafft und Würckung der Sonne abnim-^ met. Ich rede hier bloß von der WarmelindKälte,in so weit die Sonne in ihrerWürckung weder durch zufällige Ursachengehindert,noch auch befördert wird.

§.2?z. Und eben dieses ist die Ursache, Warumb. warum die Kalte erst gegen den Hornungdw gröstekommet,wenn der Tag schon wieder zunim- ^

Mund die Sonne wärmer zuschcinen

Sin^ kommet.