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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
316
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Nacht hingegen zu, biß im Anftmge desWinters der kürtzste Tag und die längsteNacht ist c§. ;i. Oeogr,).. Derowegenweil die Sonne vom Anfange deß Herbstesan von Tage zu Tage schwacher scheinet, imAnfange des Winters aber am schwächsten(§.22 8 ), auch wegen der abnehmenden Ta-ge und der zunehmenden Nachte sie nichtallein kürtzere Zeit erwärmet (Z.rzo), son«dem auch erst wieder kommet,wenn sie starckabgekühlet worden (§-Lic.) ; so muß auchdie Kalte von dem Herbste an bis gegen denWinter beständig zunehmen. UndweildieSonne im Schützen und im Steinbocke ei-nerley Höhen,und die Tage,da sie sich in die,sen Zeichen verweilet, einerley Länge haben;so scheinet die Sonne «dermalst ein paarMonathe mit einerleyKrafft fort und emar-met unsere Erde und, was daraufbefindlich,gar wenig (§.228.2 zo). Derowegendauret auch die Kälte in einem fort und nim-met nicht gleich wiedermercklich ab. Manhat aber in Beurtheilung der vier Jahrs«Zeiten, oder der beständigen Witterungindenselben nicht allein aus den LauffderSon,ne und die daher rührende Veränderungder Tages« und Nachts« Lange zu sehen;sondern auch mit auf den vorhergehendenZustand derErde acht zu haben.Im Allfan-ge des Frühlinges ist es ordentlicher Weisekalter als im Anfange des Herbstes, ob es