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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
310
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Zw 6gp.IV.VStt'de»i Witterungen

Mittage immer warmer, und im Mittageden gantzen Lag über am wärmesten scheunen, von Mittage aber an bis gegen Abendmuß ihr Schein nach und nach immerschwächer werden (§.227). Gleichere-stall da die Sonne im Anfange des Krebsesbey uns, die wir den nordischen Theil derWelt bewohnen, das gantze Jahr über amhöchsten stehet; so muß auch zu der Zeit, dadieSonne in Krebs tritt, welches gegen densi Junii zugeschehcn pfleget, dieselbe dasgantze Jahr über am warmesten scheinen.Und da sie im Anfange des Steinbocks beyuns des Mittags am niedrigsten stehet; somuß sie auch zu der Zeit,da sie in den Stein-bock tritt, welches gegen den 21 Decenr«bris zugeschehen pfleget, das gantze Jahrü»ber am schwächsten scheinen. Weiksievondem Anfange desSkeinbocks an bis zirdem Anfange des Krebses beständig Hermisssteiget und daher im Mittags - Cir-cul eine grössere Höhe erreichet; so muß sieauch von dem 21 Decembris an bis zu dem21 Junii von Tage zu Tage immer wärmerscheinen. Endlich weil sie von dem An-fange des Steinbocks immer niedriger stei-getund daherzu Mittage im Mittags Ci»cul eine kleinere Höhe erhält; sv muß sie auchvon dem 2. Junii an bis zu dem 21 De-cembris von Tage zu .Tage immer schwä-cher scheinen.