der vier Jahrs-Zeiten. zoy
^ schieffället; so wird man finden, daß aufdie erste mehrStrahlen fallen als aufdie an-dere. Da ein jeder Strahl des Sonnen-' Lichtes seine erwärmende Kräfte hat,so müs-^ sen viel Strahlen es warmer machen alswenige: welches auch die Würckung der' Breim-Glaser und Brenn-Spiegel be-' kräffciget, als wo das Sonnenlicht bloßdadurch eine grössereKrafft erhalt,weil mehrStrahlen auf einen kleineren Raum ge-bracht werden (tz.iZ 61. II. Lx per.). Und
> daß in der That keine andere Ursache vor-handen ist,warum die Sonne einmahl war-mer scheinet, als das andere, als weil dieStrahlen einmahl in grösserer Menge aufdiejenigen Cörper fallen, welches sie beschei-net, als das andere; können wir auch dar-aus abnehmen, daß uns, im Sommer son-derlich, die Mittags-Sonne blendet, dieauf« und untergehende hingegen keines We-ges. Niemand aber wird in Abrede seyn,daß das Licht, welches das Auge blendet,stärcker ist als anderes, wodurch das Augenicht geblendet wird. Starckes Licht aberhat mehr Strahlen als schwaches.
§.228. Da nun die Sonne von demHo- IcE
Mont an bis zu dcmMittags-Cireul immer A ^höher steiget, im Mittags Circul am höch-trende»sicn stehet und von dar an bis an den Abend- SonneHorizont immer niedriger zu stehen kommet; ab-undsomuß sie auch von demAufgange an bis zu
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