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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
299
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Op. lll. Von dem winde. 2 99

Striches kommen. Wir wissen auch,daßdie Sonne einen Cörper nicht so sehr er-wärmet als den andern (H.nol.zi.Lxp.),und insonderheit wird Wasser nicht sowarm als die Erde, wie es ein jeder versu-chen kan, der im Sommer Wasser und Er-de gleiche Zeit lang in einerley Gefassen indie Sonne setzetund ihre Warme, die sievon ihr erhalten (H.izo), mit einem Wct,terglase zu unterscheiden suchet (§.s; 1.1!»Lxper.). Wo der Boden warm ist, dawird auch dieLufft warmer als an andernOrten(§no 9 .,iOB.lI.Lxper.).Und dem-nach sind die Winde im Sommer warm,die über ein trockenes Land blasen. Alleinweil es in solchen Ländern einmahl nicht sowarm ist, als wie das andere, wie wir ausder beständigen Erfahrung lernen; so karrauch der Wind einmal nicht so warmeLuftmit sich bringen,als das andere. Und des-wegen istderWind aus einer solchen Ge-gend nicht einmahl so warm als das andere»Die Lander, welche gegen den Pol liegen,sind dem kalten Striche nahe (§ Z 2 Qeogr.)und desto kälter je naher sie an ihm anlie-gen. Dessen aber ungeachtet hat es dortofftcrs im Sommer cine grosse Hitze , wieivirjctzt nuraus der Erfahrung annehmen,nach diesem aber die Ursachen davon unter-suchen wollen. Derowegen wen'zu einer sol-chen ZeitWind aus denen Ländern blaftt,so

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