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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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298
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Eigen-schaffte»der Win-de.

Welche

Winde

warm

sind.

298 Ox.III.Vsndem'WLnde.

mer ein Wind stärcker ist, als der an-dere.

§.216. Ausser dem, daß die Winde starck !oder schwach sind, pfleget man ihnen auchandere Eigenschassten beyzulegen. Dennentweder sie bringen warme Lusst oder kal-te. Im erstenFalle nennet man sie warm,im andern hingegen kalt. Wiedervmbfindet sich darinnen ein Unterscheid zwischenden Winden, daß einige viel Dünftemitbringen, und dadurch die Lufft feuchte ma-chen, auch Regen verursachen; hingegenandere von Dünsten gereinigte Lusst zu unstreiben, oder wenigstens solche Lusst, darin- 'nen die enthaltene Dünste keine Feuchtig- ^kett verursachen. Und pfleget man im er» 'sten Falle die Winde feuchte, jm andernhingegen trocken zu nennen. Es sinddemnach die Winde entweder warm, oderkalt und entweder feuchte oder trocken.

H 217 Ein Wind ist warm, wenn erwarme Lusst zu uns bringet (§.216): erbringet aber warme Luffr,wenn er aus einemLande kommet, wo es warm ist (§.76.).Die Lander, welche gegen der Linie liegen,sind warmer als die übrigen, denndortist >der hitzige Strich des Erdbodens (H. z r. ^6eogr.) und je näher ihm die Lander lie-gen, je wärmer ist es in ihnen. Deswe-gen sind zu aller Jahres-Zeit die Windewarm, welche aus der Gegend des hitzigen

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