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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
300
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zOc» dap. III. Von dem LVmde.

bringet er warme Lufft mit sich und ist dan-nenhero ein warmer Wind. Wicderum ^im Winter ist die See, welche nicht zuge- ^froren, wärmer als die Erde, welche gesto, ^ren und mitSchnee bedecket ist. Derowe, ^gen wenn der Wind über die offenbahreSeeblaset/so isterdes Winters warmü.

2 I 6).

Warumb §. riZ. In Beurtheilung der Warmeunter- pflegen uns öffters die Sinnen zu betrügen:Winde denn wir nennen die Lufft warm, wenn siewärmt warmer ist/ als diejenige, darinnen wir ge-scheinen. Wesen (§.lo8l.Il. Lxper.). Deswe-gen wenn die Lufft bey uns kalter ist als die-jenige, welche der Wind mit bringet; sokommet uns der Wind warm vor: hinge-gegen wenn bey uns die Lufft warmer ist alsdie der Wind mit bringet, so kommet unsder Wind kalt vor. Und demnach ist esmöglich daß der Wind einmahl so warm istals das andere, und dessen ungeachtet vonuns einmahl für warm, das andere Mähla-der für kalt gehalten wird.

Einem' §. 2 > 9 . Wir haben vorhin gesehen,daßZweifle! derWinddieLufft abkühlet l§.rl4> De-«-In», rowegen sollten wir vermeinen, es könnegegner. Wind warm seyn.Allein es istzu wer»ckcn,daß ein Unterscheid zu machen sey un-ter starcken und schwachen Winden, wie dieordentliche Winde sind. Jene erkalten dieLufft, diese aber nicht. Darnach hat man

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