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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
289
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< 7 g p.IH.Vstt dem Wi nde. 239

^ sich aber aisdenn dahin bewegen, wo sie amH wenigsten Wiederstand findet. Da nunr die Lufst zur Seiten in einem kühlen Orte- mit ihr zuvor in wagerechtcm Stande war,durch die Wärme aber ihre ausdehnendeKrafft vermehret wird; so dringet sie zuvf Seite in den kühlen Ort. Findet sie nuni daselbst keinen freyen Gang, so beweget siesich desto geschwinder, je mehr sie aufgehal-, ten wird, wie insgemein von flüßigen Ma-terien bekandt ist und man es auch aus demVersuche mit den Dampfs-Kugeln ab-nehmen kan (tz.iyi D. Lxper.). Auffsolche Weise blaset ein kühles Lüfftlein ausdem warmen in einen kühlen Ort. Wir^ treffen dergleichen in schattichten Wäldern! an,wenn wir im warmen Mittage darinnen: herum spatziren: ingleichen in Thalernzwischen Bergen , da es schatticht ist undein enger Eingang von einem freyen Felde,das die Sonne starck bescheinet. Hinge-gen wenn die unten erwärmete Lufft vonder Seiten Wiederstand findet, indemdiezurSeiten eben sowohl wie sie erwar-! met und dadurch ihre ausdehnende Krafft^ vermehret wird; so muß sie in die Höhe ge>>trieben werden. Da nun hierdurch die 0-^ bcre Lusstvermchret und dichter wird; ssi wild auch dadurch zugleich ihre ausdehnen-de Krafft starker als sie vorher war (^124Dl.hlxper.). In dem ersten Zustande(idc-r) L ' hielt