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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
210
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212 < 7 sp. III. Vsn dem Mond.

ne stehen,dunckel erscheinen. Derowegenwenn auch gleich dicke Wolcken über demfesten Lande und dünne über den Flecken ste-hen; sokan man sie deswegen doch nichterkennen. Es kein auch gar wohl seyn,daßsich im Mond garkeineWolcken aufziehen;sondern die Dünste nur wie ein Thau wie-der zurücke fallen. Denn wir treffen jaaufdemErdboden Lander an,die ftuchtbahrseyn und da es gar nicht, oder doch nur garwenig regnet. Unterdessen findet sich nochein besonderer Umstand bey den Sonnen»Finsternissen, daraus man gar deutlich erst-sehen kan, daß im Mond, wenigstens aufder finstern Seite, die die Sonne nicht be-scheinet, unterweilen grobe Dünste vorhan-den seyn, die sich auf und nieder bewegen.Es hat nemlich der Jesuit Gcbeiner(c) an-gemercket, daß in einer Sonnen-Finster-nis den 2; Dec. 1628 zu Barcellona andem Rande des vor die Sonne einrücken-den Monds das Sonnen-Licht gezittert,und hat es gleichfalls zu verschie-

denen mahlen (tt), auch der Herr vonTscbicnhauscn in dcr Finsternis von1706 durch ein sechzehen schuhiges Fern-glaß obstrviret, wie mir aus seinem Schrei-ben bekandt ist. Daß dieses Zittern durch

(c) in Uoia I/riina üb. 4. yart. 2. c. r 6.5 740(<i- LyineroZr. Üb. 7R z6z>