Oap. III. Von dem Mond. 209
- sonst haben sehen können. Es bleibet da-her nichts übrig, als baß wir sie in ..wasuinb den Mond suchen müssen. Weil dem-nach um ihn eine Lufft ist (Z.iz 7); so mußsie zu einer Zeit durchsichtiger seyn, als zuder andern, folgends erhellet,daß unterwei-len Dünste in ihr aufsteigen, davon sie trübewird, zu anderer Zeit aber wieder sie verlie-ren. Es erinnert zwar (b), er
habeniemahls observiret, daß einigeFle-cken und Berge im Monden verdeckt wor-den, und halt daher nicht vor glaublich, daßsich in der Monds-Lufft Wolcken zu-sammen ziehen. Allein da die Ge-stalt des Monds sich nach seinem verschie-denen Stande gegen die Erde und die Son-ne gar sehr ändert; so ist nicht eine jede klei-ne Veränderung zu observiren. Darnach! hat man zuerwegen,daß,da der Mond fei»
! ne Bewegung um seine Axe hat,die Sonnebiß 14 Tage einen Ort beständig beschemet:wodurch die Lufft mit den Dünsten verdün-net,auch die Dünste aufdie finstere Seiteherum getrieben werden, baß sie sich nicht inWolcken zusammen ziehen können. Wirwissen auch, daß, wenn dicke Wolcken zwi-schen dem Auge und der Sonne sind, die»selben weiß aussehen; hingegen die dünnen,wenn sie zwischen dem Auge und der Son-O ne
(b) in (HoimotlrLoro üb. 2. x>. m. 98