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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
197
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dgp.III.VStt dem Msttd. ry7

§. i zz.Wir finden aber, daß derMond, Daß erso bald er von der Sonne wegrücket und ^wir einen Theil davon sehen können, wennSonueervon der Sonne beschienen wird, soweitbekom-Licht hat, als ihn die Sonne bescheinet. mct.Und wenn die Erde zwischen ihm und derSonne stehet, daß wir die gantze Helffte se,henkönnen, welche die Sonne bescheinet,so hat er volles Licht und nennen wir ihn da-her den Vollmond. Daß aber im Voll«mond die Erde zwischen dem Mond und derSonne stehet, kan man daher wahrnehmen,weil der Mond aufgehet, indem die Somneuntergehet under den halben Himmelvon dcrSonne entfernet ist. Es hat dero-wegen der Mond sein Licht, damit er desNachts scheinet, von der Sonne, und istdemnach das Mond-Licht eben das Son-nenlicht, welches er zurücke wirfst.

H. iz4. Man mag den Mond so wohl Daß dermit blossen Augen, als durch Vergrösse- Mondrungs-Glaier betrachten, so siehet er nichtdurchgehend gleich helle aus, sondern ist in An dereinigen Orten dunckel- Die Sonne be- Materiescheinet ihn in einem Orte, wie in dem an-bestehet»dem und es sind auch die dunckelen Fleckennicht in einemOrte bey einander anzutreffen,sondern vielmehr durch den gantzen Mondzertheilet. Derowegen kan man die Ur-sache keinesweges darinnen suchen, daß einTheil von der Sonne mehr erleuchtet' wird