dap. III. Von oem Mond.
Daß derMondkein Licht»or sichhat undundurch-sichtig ist.
DasM. Capitel.
Von dem Mond-
§.! iZ2.'
Sonnen-Finsternissen stehet^ der Mond zwischen unserem Au«ge und der Sonne und decket sieunsaufeineWeile, daß wir sienicht sehen können (§ 245 Mikron.). Als«denn aber siehet er finster aus, wie eineschwache Scheibe. Derowegen muß derMond für sich kein Licht haben, sondern eindunckeler und finsterer Cörper seyn. Undweil durchsichtige Cörper helle aussehen,wenn sie zwischen dem Auge und dem Lieh«te stehen, wie wir solches auch aussdenGaßscheiben sehen, die des Tages: helleaussehen, wenn man im Zimmer ist,swcilalsdenn das Licht von innen ist, hingegendes Nachts helle sind, wenn man sie vonaussen auf der Strasse aussehet, weil als-denn das Licht im Gemache ist; der Mondaber,wenn er zwischen der Sonne und demAuge stehet, finster aussiebet: so muß erauch nicht durchsichtig seyn; folgends dasSonnen-Licht nicht durch sich fallen lassen,wenn er davon beschienen wird.