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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
190
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iso Lap.ll.Vott der Sotttte.

die Hohl - Gläser (§. 143.II. Uxpar.)ausweiset. Derowegen kan der Unter»scheid des Lichtes, nachdem es entweder dieEmpfindung dieser, oder einer anderen ArtFarbe verursachet, nicht in der Menge der !bcwegeten Materie gesucht werden, so»gends nirgends anders als von der verschie-denen Art dcr Geschwindigkeit herkom-men. Es ist wohl wahr, daß alles Lichtfast mit einer unbegreiflichen Geschwindig-keit fortgebracht wird; allein auch in so un-meiner Geschwindigkeit kan noch vieler Un--tcrschei d seyn. Ich erinnere hier noch bey-läufsig wegen der grossen Geschwindigkeitdes Lichtes, daß sie dadurch begreiflich wird,weil kein Theil von der Himmels-Luffkwürcklich aus seiner Stelle darf bewegetwerden, wie die oben angeführten Versu-che (ZM 22. i2^) es augenscheinlich geben.

Wie die §. >29. Die Cörper haben Farben,Cörper wenn sie das Licht, damit sie erleuchtet wer-M Lichte den, zurücke werssen. Derowegen da dasFarben Sonnen aus rothem, gelbem, grü-

mcnueni, blauein undPurper-Lichte zusammen-gesetzet ist, deren ein jedes unveränderlich (§.

ll.Lxper.); so muß ein Cörper,der roth ausstehet, lauter rothes Licht, oderdoch mehr rothes, als anderes; einer dergelbe ausstehet, mehr gelbes als anderes;einer dcrgrüneausstehet, mehr grünes alsanderes zurücke werssen.. Und da durch die