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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
191
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( 7 ap.Il.Vott derSsritte. 191

Vermischung einfa eher Farben mit einan«der die zusammengesetzten entstehen, nach-dem entweder diese oder andere von den ein»fachen, entweder in dieser oder einer andernProportion mit einander vermischet wer-den (§-170. V.l.Lxper.); so werffendieandern Cörper, welche zusammengesetzteFarben haben, mehr als einerley ArtStrahlen, jedoch in verschiedener Pro Por-tion zurücke.Daß dieses so und nicht andersgeschehen müsse, kan ein jeder leicht sehe, demdie Newksmsche Erfindung von demUn-terscheide des Lichtes, durch dessen Vermi-schung das Sonnenlicht entstehet,bekandist: allein es ist nun eben die Frage, wieesmöglich ist, daß einge Strahlen können zu-rücke gemorsten werden , die andern abernicht. Die Strahlen von verschiedenemLichte sind in dem meisten Lichte, damit dieCörper erleuchtet werben, mit einander ver-mischet (Z. 159/l. il. Lxpel-.). Wenndemnach einige von ihnen sollen zurücke ge-morsten werden und die andern nicht; somüssen sie erst von einander abgesondertwerden. Da sie nicht gleich starck gebro-chen werden, ob sie gleich unter einem Win-ckeleinfallen 160. "l. li. Lxper.); solassen sie sich durch die Refraction von ein-ander absondern und demnach ist klar, daßdas Licht in den Flächen der Cörper erstmußgebrochen werden, ehe es reüeöliret

wird.