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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
189
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(ügp.II. Von der Ssmie. s 89

das Licht nach und nach ist verschiedeneFarben und dieses giebst stns Anlaß denUnterscheid der Strahlest zubestimmen.DasSehen mag geschehen,wie es will,wel*ches wir an seinem Orte ssntcrsuchen wer*den, so ist gewiß, daß das Licht die Empfin-dung durch eine Bewegung hervor bringet.Das ftarcke Licht der Sonne bringet einestarcke Bewegung hervor, die nicht baldaufhöret. Es ist doch aber gewiß, daß sienach und nach schwächer wird: denn sonstwürde sie gar nicht aufhören. Derowe*gen ist die Bewegung stärcker, wenn dieSonne weiß, als wenn sie gelbe aussiehst:stärcker, wenn sie gelbe, als wenn sie rothausstehet: starcker, wenn sie roth, als wennsie blau ausstehet und endlich starcker wennsie blau als wenn sie schwach aussiehet,dennhiermit höret das Sehen und also auch dieBewegung auf. Eine stärckere Bewegungwird von einer grösseren Krafft hcrvorge-*bracht und ein Cörpcr hat eine grössereKrafft entweder von der grösseren Ge-schwindigkeit, oder von der grösseren ei*genthümlichen Materie. Ein schwachesund starckes Licht sind allerdinges darinnenunterschieden, daß in jenem ein geringerer,in diesem ein grösserer Theil der Himmels»Lufft beweget wird, twe es die Verstärkungdes Achtes durch die Brenngläser (§. i ;6.l'.H.Lx^rsr^und dir Schwächung durch