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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
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188
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188 VsttderSsttrie.

onmrie unerfahren; so habe ich auch nicht-weiter davon anführen wollen.

Wie die- §. irz. Wir wissen, daß die StrahlenStrah- des Lichtes nicht alle von einerley Art! sindlen»on (§.i 6 o'I> II. Lxper.). Derowegen dadencr Art Eicht durch eine besondere Bewegungsiyn kön- der Himmels,Lufft fort gebracht wird (§.ncn. 12 r/keine Bewegung aber von der andern

als m der Geschwindigkeit oder in derMen-gederMaterie, die beweget wird, unter-schieden seyn kan; so müssen auch die ver-schiedenen Arten der Strahlen entwederbloß durch die verschiedenen Grade d.r Ge-schwindigkeit,oder die Menge der mit ein-ander bewegten Himmels-Lufft bestehen.Damit wir nun sehen, worinnen man sieendlich zu suchen habe; so müssen wircsgenauer überlegen. Es ist eine gemeineErfahrung die man alle Tage haben kan,wenn die Sonne bey Hellem Himmel unter-gehet, oder Vormrrtage hcllesWekter ist.Wenn man nemlich die Sonne, indem sieniedrig stehet, oder bald untergehen will,steiffansühet und das Auge bald feste zu-machet; so siehet man das Bild der Son-ne noch etliche mahl mit verschlossenen Au-gen, aber mit einigem Unterscheide. Dennanfangs ist es belle, wie die Sonne durchein gefärbtes Glaß erscheinet: darnachwird sie gelbe, dann roth, nach diesem blau,und endlich schwartz. Hier verwandelt sich

das