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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
96
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§6 Op. III. Von dem Unterscheide

als der andere. Dewwegen ist möglich,daß dieser Grad in einigen Cörpern so ge-ringe anzutreffen, daß man fast gar nichtsdavon verspüret. Wir haben es bey derDichtigkeit und Schwammigkeit der Cör-per so gefunden (§. Z7.42.), und ist dem-nach kein Wunder, daß es auch mit derWeiche derCörper keine andere Beschaf-fenheit hat.

Wie ei» §. 65. Wenn die Weiche des Cörpersweicher von einer veränderlichen und fremden Ma-Cörper terie herrühret, die in dieAwischen-Raum.hart wird. ^ ihrer Materie, und von dar ferner zwi-schen ihre Theile hinein dringet, so wirdderselbe harte, so bald die dazwischen drin-gende Materie wegkommet. Ist die Ursa-che der Weiche weg, so kan die Weichenicht langer dauren. Es zeiget auch sol-ches die Erfahrung. Das Wachs wirdharte, wenn es kalt wird. Indem es a-ber kalt wird , entgehet ihm die Warme(H.I i6N.H.Lxper.), und diese istdieUr-sache seiner Flüßigkeit (§. 55). Ein Teigist weich von dem Wasser: so bald er aberaustrocknet und die Nasse weggehet, so ver-schwindet mit ihr auch die Weichigkeit.

W . §. 66. Wir treffen in der Natur Cörper

chc wird an, welche beständig weich verbleiben, undferne: uiu die man auch dadurch nicht flüßig machentrrsuchtt. kan,daß veränderliche und fremdeMaterien,als Wasser oder Wärme in ihre Zwischen-

Raum-