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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
87
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wegen der veränderlichen Materie. 8/

Sache. Deim wir verlangen weiter nichtszuzcigen, als daß in beyden Fallen die Flüs-sigkeit von der Wärmegrad also einer frem-den Materie, welche zwischen die Theile derbeständigen Materie dringet, undsicvoneinander treibet, herrühret. Allein ebendie beyden Exempel zeigen, daß nicht Wär-me in einerley Grade verschiedene Materi-en fiüßig erhalten kan. Wenn man auffKalckgttnmg Wasser gieffet, so löschet ersich nicht allein, sondern wird auch flüs-sig. Und auch hier rühret die Flüßigkeitdes Kalckcs von dem Wasser her, welcheszwischen die Theile des Kalckes fliestetund hindert, daß sie einander nicht berührenkönnen.

§. 56. Ich habe gesagt, in einem flüßi-Anmcr--gen Cörper, wäre eine fremde oder verän»ckung»derliche Materie vorhanden, welche hinder-te, daß die kleinen Theile desselben einandernicht berühren könnten. Nun möchtenvielleicht einige einwenden, daß solches derErfahrung entgegen wäre.Denn wir sehennicht allem mit bioffenAugen,daß die Theileder stüßigen Cörper in einem fortgehen;sondern auch die Wrgrösserungs - Gläser'zeigen es nicht anders , auchwenn manfiüßige Materien in einem Haar - Röhrlein(§.yy F.Ill. Lxper.) an diejenigerrbringet, welche am meisten vergrößern.

Theile, die in einem fortgehen, müssen noth.

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