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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
84
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Denn

Cörpcr

flüßig

werden.

84 Eap. ni. von dem Uttterscbeide

wie vorhin. Die Unbeständigkeit im Re-den, welche von einem Irrthume der Ein-bildungs-Krafft in Beurtheilung der Aehn-lichkeit ihren Ursprung hat, kan der Wahr-heit keinen Eintrag thun.

§.55. Wenn die fremde, oder auch dieveränderliche Materie in einem Cörper insolcher Menge anzutreffen ist, daß die Thei-le der beständigen einander entweder garnicht, oder doch nur etwas wenig berühren;so lassen sich auch seine Theile leicht von ein-ander stoffen, und dann nennet man ihnflüssig. Es rühret demnach die Mäßigkeiteiner Materie von einer veränderlichen,oderfremden Materie her, welche hindert, daßTheile, die sonst einander genau berührenund von fremder Materie zusammen getrie-ben werden, daß sie an einander hiengens§ Z7), nun nicht einander berühren, nochweniger an einander hangen können. Wirhaben ein Exempel an dem Bleye. Wennman es über das Feuer bringet, so wird esMessend und bleibet so lange flüßig,a ls manes über dem Feuer in einerley Grade derWärnieerhält. Sobald man esaberwie-dervon demFeuer wegbringet und kalt wer-den lässet, ja wenn nur ein Theil der War-me weggehet; so wird es wieder stehendund hangen die Theile wie vorhin zusam-men. Hier ist klar, daß die Ursache, wa-rum das Bley flüßig wird, keine andere als