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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
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we gen dek veränderlichen Materie 8z

(§. 47. kvler.); so muß auch mehrere Ma-terie mehr Raum einnehmen^ als wenigere.Derowegen wenn mehr veränderliche odeefremde Materie in die Zwischen Raum-lein der beständigen hineindringet, als vor-her darinnen war; so werden dadurch die-selben weiter, folgends müssen die Theileder beständigen weiter von einander ge-bracht werden, als sie vorher war. Undsolchergestalt nimmet der gantze Eörpermehr Raum ein als vorher. Da nun a-berdie Zwischen>Raumlein durch densel-ben überall zertheilet sind; so nimmet auchein jederTheilin der Grösse zu,und demnachschwellt der Cörper auf. Denn wir sagen-daß ein Cörper aiifschwellt,wenn er dadurchgrösser wird,daß alle seine Theile einen grös-sere Raum einnehmen als vorhin. Es istwohl wahr, daß wir auch unterweilen inrgemeinen Leben zu sagen pflegen, es schwelleein Cörper auf, wenn mehrere Materie vonseiner beständigen dazu kommet, als vorher:vorhanden war. So brauchen wir dieseRedens Art von den Flüssen, wenn dasMasterin ihnen anwächset. Allein dieseUnbeständigkeit im Reden kommet daher-weil wir in dergleichen Fallen nicht sehen-daß mehrere eigenthümliche beständigeMaterie dazu kommet und es dannenhewdas Ansehen hat, als wenn dieselbe nur be-gönnte einen grösseren Raum einzunehmen-