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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
82
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Z2 cüap. III. Vsn dem Unterscheide

sie vorher in Ruhe war, und hinwiederumsich zur Ruhe bringen lässet, wenn sie inBewegung ist. Wenn die fremde undveränderliche Materie vermehret wird, sokommet entweder mehrere von eben derArt dazu, oder eine andere von verschiede-ner Art. Wird sie hingegen vermindert,so kommet keine andere in ihre Stelle, oderes kommet eine andere in ihre Stelle. Jaes kan eine veränderliche Materie wohl garheraus getrieben werden und eine andere inihre Stelle kommen. Mehreres lässet sichvon einer Materie, welche die von einer an-dern zwischen ihren Theilen leer gelasseneRäumlein erfüllet,nichtgedencken. Wasdemnach die veränderliche und fremdeMa-terie indenCörpern unterschiedenes hervorbringet, muß aus diesen Gründen hergelei-tet werden.

Wenn §. 54. Wenn in die Zwischcn-Räum-Cörpcr lein der Cörper,weiche von ihrer eigenthüm-auff- liehen bestandigenMaterie leer bleiben,mehrjlyivcllcu. Veränderliche und fremde Materie kommet,als vorher darinnen war,so muß die Grös-se des CörperS zunehmen und ein jederTheii von ihm mehr Raum erfüllen, alsvorher, das ist,derCörpermuß aufschwel-len. Denn da es unmöglich ist, daß zweyverschiedene Theile der Materie einen Orteinnehmen können , sondern vielmehr einjeder seinen besondern Ort haben muß

(§.47.