yr Oap.II. Vsn dem Uttterscbeide
geben wollte, die gar keinen Grad der Dich«keil hgtte. Denn wenn man saget, eineMaterie sey eben nicht dichte, so sprichtman ihr nur einen Grad der Dichtig-tigkcitab, dieeineandere hat, und ist ebenso viel als wenn man sagete, sie sey nicht sodichte, als eine andere. Unterdessen habenwir doch auch schon vorhin erinnert (§.7)und werden es an seinem Orte weiter aus«führen,daß nichtalle Materie schweer sey.Es ist demnach zu mercken , daß wir dieDichtigkeit der Cörperbloß in denen Fastlen durch die Schweere ermessen, wo ent«weder alle eigenthümliche Materie schweerist und die fremde allein keine Schweere hat,oder, wo die eigenthümliche Materie, derdie Schweere fehlet, in Ansehung der an-dern, die schweer ist, wenig oder gar nichtszubedeuten hat, dergestaltdaß es in Anst-hung des Fleisses, den wir im Abwiegenerweisen können,eben so viel ist, als wenn siegar nichrda wäre. Es gehen demnach dieje-nigen weiter als sie sollen, welche dieses inBeurtheilung der Dichtigkeit der Materiedurch die Schweere nichr beobachten. DieGrösse der eigenthümlichen Materie wirddurch die Grösse des Stosses beurtheilet,die ein Cörper in der Bewegung hat (§ i z)und darnach richtet sich auch die Dichtig-keit derselben. Bewegung aber findet auchstat, wo keine Schweere ist. Denn dieBewegung durch die Schweere ist bloß ei-ne