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Vernünfftige Gedancken von den Würckungen der Natur :
(Physik I.)
Entstehung
Seite
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Clap.7. Von dem Wesen

der Theile oder ihres Standes gegen ein-ander aus einem Cörper ein gantz andererherauskommen kan,als vorhin da war.Wir finden dergleichen Exempel auch inder Kunst. Weihen, Mehl, Semmel,Brey, Kleister/KrafftMehl rc. sindallesverschiedeneArten der Cörper und niemandwird es ihnen ansehen, daß einerley Mate-rie in allen sey, wofcrne er es nicht aus derErfahrung gelernet. Wenn man aberüberleget, wie ein Cörper aus dem andernkommet; sowrrdman keine Veränderungfinden, als die in der Figur, der Grösse undder Lage der kleinen Theile vorgegangen.A. E- Aus dem Weihen kommet dasMehl, wenn er gemahlen, das inzwischenzwey Steinen gerieben und durchgebeuteltwird, damitdie subtilen Theile durchlebenund die groben davon abgesondert werden.Die Staublein Mehl haben in dem Köm-lein schon würcklich ihre Figur und'Grösseund erhalten sie nicht erst durch die Mühle(§. 92.1. jll.Lxper.). Derowegen kankeine andere Veränderung vorgehen,indemder Weihen oder anderes Getreyde gemah-len wird, als daß die Lage der Theile ver-ändert wird. Und also bestehet der gantzeUnterscheidzwischen dem Weihen und demMehle in der Lage der Theile und ihresStandes gegen einander. Wenn manvon Weihen-Mehle Kleister machet, so