und derNatur der Lörper. 15
denen möglichen Theilen als einen Theilannehmen kan, welchen man will. Daßes mit den Theilen in Linien, Flächen undgeometrischenCörpern eben die Bewandnishabe, darfman um soviel weniger zweif-feln, je gewisser es ist, daß sich alle Zahlendurch Linien, Flachen und Cörper vorstellenlassen und in der Mathematick in der Thatdazu gebrauchet werden, daß man dieGrösse deutlich erkennen lernet: welchesalles hier deutlich auszuführen, weder Ort,noch andere Umstände leiden wollen. Eslassen sich demnach die mathematischen Be»weise keinesweges aufdie Materie,wie sie inderNatur angetroffen werden, deuten. Undkan man, wie aus dem, was bishero gesagetworden, überflüßig abzunehmen, in derNatur keinen Theilen stak vergönnen, alsderen Gegenwart entweder die Erfahrungzeiget, oder auch die Vernunfft durch dieVerknüpffung Mit diesen ersteren erweiset.Wer andersverfahret, der muß sich gefal-len lassen, daß er in allerhand Wiedersprü-che verfället und die Wahrheit in ErkantnisderNatur nicht erreichet. Nächst diesemist wohl zu erwegen, daß die Unendlichkeitder Theile, welche durch die geometrischenBeweise herausgebracht wird,weiter nichtszusagen hat, als daß man die Anzahl derTheile in einergegebenen Grösse durch kei-ne äerermiliixte Zahl ausdrucken kan.
Und