17 —
Eifersucht jemals einem Staatsmanne Zeit ge-lassen , etwas zur Vollendung zu bringen? —Wäre das Kind, dem ich im August meineStimme gab, zum Könige erwählt worden;hätte ich in seinem Rathe gesessen und die Un-ruhen im Norden wären ansgcbrochen, so wür-de ich das junge Frankreich um Heinrich V.berufen und es aufgefodcrt haben, mit demjungen Monarchen die Schmach Ludwigs XV.auszulöschen. Die Minister der Wahlmonarchiemögen es einmal wagen, einen solchen Hec-resbanu zusammen zu rufen! — Wird die ge-genwärtige Regierung unter der dreifarbigenFahne, wie die Restauration unter der weißen,Krieg geführt haben in Gegenwart der freienPresse; wird sie unsere Besizungen ausgedehnt,unseren Waffenruhm erhöht, unsere Gesezeverbessert, die Ordnung wiederhergestellt, Kre-dit und Handel wieder gehoben haben, dannmag sie auf die Restauration schimpfen. Bisdahin sey sie bescheiden; nicht den Kopf, dasHerz muß man hoch tragen. Ihr sprecht vonder Erniedrigung Frankreichs und ihr liegt ausden Knieen! Das steht euch sehr übel. Die Be-siegten, die es nicht durch eure Hand sind,können noch, ungeachtet ihrer Wunden, cu-