zu regeln gelehrt hatte. Aber weit entfernt,diese Nothwendigkeit einzusehen,' wollte si§immer nur Macht auf Macht häufen ; sie giengin dem Übermaße ihres Prinzips untervIch traure um sie, weil sie mehr als jedeandere Regierungsform dazu geeignet war,unsere Erziehung zu vollenden. Noch zwanzigJahre einer unabhängigen Presse, ohne Er-schütterungen, und die alten Generationenwären verschwunden, die Sitten Frankreichsso verändert, und die öffentliche Meinung soweit vorgeschritten gewesen, daß wir ohne Ge-fahr jede Revolution hätten aushalten können.
Der nun eingeschlagene Weg ist kürzer;aber ist er besser, sicherer? —
Es giebt zwei Gattungen von Revolutionä-ren ; die einen wünschen die Revolution mitder Freiheit, das ist die geringste Zahl; dieanderen wollen die Revolution mit der Macht,,das ist die unermeßliche Mehrzahl. Wir täusch-ten uns ; gutmüthig glauben wir, die Freiheitsey unser Abgott, und irren uns. Die zwcrvorherrschenden Leidenschaften des Vaterlandessind Gleichheit und Ruhm. Unser Genie istdaS militärische; Frankreich ist ein Soldat..Man hat Freiheiten gewollt, so lange sie einer-'