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Bewegung der Erde und der andern Planeten von ihrem Ursprunge bis zu ihrem Ende : oder Auszug aus den astronomischen Tabellen eines noch nicht herausgegebenen Werkes, wo diese Bewegung aus den Beobachtungen der Astronomen von den ältesten Zeiten bis zu uns nachgewiesen wird
Entstehung
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verschiedenen Veränderungen nicht kennend, sah man darinnur einen Beweis der Unrichtigkeit unserer Vorgänger, unddieses Vorurtheil, durch das große Vertrauen in die neuernVervollkommnungen noch verstärkt, war Schuld, daß sogardie Vergleichung der Abschätzungen aller Zeitalter vernachläs-siget wurde. Man fuhr daher fort, seine Vorgänger immerzu verbessern, und die neuer» Astronomen handelten gegendie des Mittelalters, wie diese gegen die griechischen Astro-nomen, und die griechischen gegen die Egypticr gehandelthatten, und in China und Arabien befolgten die Astronomendenselben Gang gegen ihre Vorgänger, seit die Erde allmäh-lig, ohne daß ihre Bewohner es bemerkt haben, von derStelle, wo sich jetzt Merkur oder Venus befindet, zu der,wo sie jetzt ihre Bahn durchläuft, abgewichen ist.

Es möchte ferner gefragt werden, wie seyn kann, daßsolche Bewegung von Einem, der nicht durch astronomischeBeobachtungen bekannt ist, zuerst angedeutet wird? Da esaber unmöglich ist, gegenwärtig am Himmel zu sehen, wiedie Gestirne z. B. zu Ptolomäos Zeiten gestanden haben,so begreift man leicht, daß diese Bewegungen nicht durch Beob,achtung, sondern nur durch das Studium der Astronomiealler Zeiten erkannt werden kann; und die ausgezeichnetenAstronomen werden mir es nicht verübeln, wenn ich aus Er-fahrung sage wie einige sind und nicht seyn sollen.

Wenn dadurch, daß ihm kostspielige Instrumente ange-schafft werden und die Unterhaltung der Sternwarte jährlicheine ansehnliche Summe kostet, ein Beobachter glaubt, allesbestände in der Benutzung dieser Werkzeuge, und sich übri-gens auf die neueste Elementar-Abhandlung der Astronomieverläßt, so kann er der Naturkunde nichts nutzen. Da dieInstrumente auch wirklich das Beste sind, was er kennt, sodarf man sich nicht wunder», daß er die Wissenschaft aller