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Absolute und specifische Gewichte der Gasarten
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Absolute und spec. Gewichte der Gasarten. 135

trächtlich zu hoch gefunden werden. So fand ichz. B. *) dafs auch das auf die sorgfältigste Weisebereitete, aber durch Wasser gesperrte Wasserstoff-gas noch o,oi Maafs atmosphärische Luft beige-mengt enthielt; ein solches Gas würde also dasGewicht des Wasserstoffgases schon um den viertenTheil zu hoch haben finden lassen.

Dieser Umstand hat denn auch Berzeliusund Dulong bewogen, mit gänzlicher Umgehungdes eben erwähnten nachtheiligen Einflusses dasWasserstoff-, Stick-, Sauerstoff- und Kohlens'äure-gas abermaligen Wägungsversuchen zu unterwer-fen **). Indem ich nun in der unten folgendenTafel die Bestimmungen der eben genannten Chemi-ker angenommen habe, blieben mir von den Be-stimmungen B i ots und Aragos blos die der atmo-sphärischen Luft, des Salzsäure- und Ammoniak-gases übrig. Diese konnten aber mit um so mehr

*) Dieses Archiv B. I. S. 212., 218. und 202. Vergl.auch die Verhandlungen der L. C. Akademie der Naturf.B. XI. Abth. 2. S. 674. Anm. oder Scliweiggers Jour-nal N. R. B. IX. S. 285 . Anm.

**) S. Annal. de Chim, et de Pliys. T. XV. p. 586 . Biot sagtselbst in der oten Aufl. seines Lehrbuches der Experimen-talphysik hierüber: ,,Die Wichtigkeit dieser Gewichtsbe-stimmungen, welche bei einer Menge chemischer Versuchezum Grunde gelegt werden müssen, erfordert durchauseine Entfernung jener Ursachen (nämlich des Beimengensder atmosphärischen Luft). Berzelius und Dulonghaben sich dieses Verdienst erworben, indem sie durchneue, mit aller denkbaren Sorgfalt und mit Umgehung je-nes wechselseitigen Verdrängens der Gasarten, angestellteVersuche ihre Gewichtsbestimmungen Vornahmen u. s. w.

B.