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Absolute und specifische Gewichte der Gasarten
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Bischof

Vertrauen angenommen werden, da hierauf jenerUmstand keinen Einflufs äufsern konnte.

Was nun die Ausmittelung des Gewichtsver-hältnisses des Wassers zu den übrigen Gasarten be-trifft, so hat dies zwar an sich keine Schwierigkeit,da von allen Gasarten, nach den Versuchen ver-schiedener Chemiker, das spec. Gewichtsverhältnifszur atmosphärischen Luft, und nach den VersuchenBiots und Aragos, das des Wassers zur atmosphä-rischen Luft bekannt ist; allein erwägt man, dafsdie meisten jener Chemiker blos die Resultate ihrerWägungsversuche ohne nähere Beschreibung ihresVerfahrens, woraus man einen Schlufs auf das Zu-trauen, welches sie verdienen, machen könnte, an-gegeben haben, so möchten wohl für die zusam-mengesetzten Gasarten genauere Bestimmungen zuerwarten seyn, wenn man die Gewichte aus ihrenbekannten Maafsverhältnissen und ihrer Verdichtungnach der Mischung berechnete. Das von Gay-Lussac aufgefundene Gesetz der einfachen Maafs-verhältnisse hat sich, wenn es auch damals in derAllgemeinheit, in welcher es aufgestellt worden,noch nicht genugsam durch Versuche begründet war,seitdem durchaus als allgemein gültig bewährt. Icherlaube mir deshalb auf meine eigenen, mit meh-reren Gasarten, als mit Wasserstoff-, Kohlenoxyd-,Ammoniak- und oxydirtem Stickgas angestelltenVersuche, die ich theils schon bekannt gemachthabe, theils noch bekannt machen werde, so wieauch auf die erst neuerdings von Henry *) mit-

*) Annal. de Chiin. et de Phys. T. XXVI. pag. 564.