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Bischof
Biot und Arago haben aber blos das Ge-wichtsverhältnifs des Wassers zur atmosphärischen *
Luft, zum Sauerstoff-, Stick-, Wasserstoff-, Koh-lensäure-, Ammoniak- und Salzsäuregas ausgemit-telt. Es entsteht daher die Frage, wie mittein wirauf die genaueste Weise eben dieses Verhältnis zuden übrigen Gasarten aus? — Ehe wir darauf ant- ,Worten, müssen wir vorher erinnern, dafs unge-achtet der grofsen Sorgfalt und Genauigkeit, womitdie französischen Physiker ihre Wägungsversucheangestellt haben, ihre Bestimmungen gleichwohlnoch eine Berichtigung erleiden müssen. Zur Zeitnämlich, als diese Versuche angestellt worden, warnoch nicht der Umstand bekannt, dafs einem jedem >vom Wasser nicht merklich verschluckbaren Gas,wenn es durch diese Flüssigkeit streicht, oder auchnur auf kurze Zeit damit gesperrt wird, stets einegewisse Menge atmosphärischer Luft (die das Was-ser bekanntlich auch dann enthält, wenn es anhal-tend ausgekocht worden, aber nachher wieder mitderselben in Berührung gekommen ist) sich bei- , t
mengt. Es wird daher das unter diesen Umständenzum Wägungsversuch angewandte Gas immer mehroder weniger mit atmosphärischer Luft verunreinigtseyn. Diese Verunreinigung wird zwar bei einemGas, dessen spec. Gewicht wenig verschieden ist vondem der atmosphärischen Luft, wie bei Sauerstoff-und Stickgas, wenig Einflufs haben auf die Genauig-keit der Gewichtsbestimmung; allein das Gewichtdes Wasserstoffgases, welches an Leichtigkeit alleanderen Gasarten übertrifft, wird auch bei der ge-ringsten Beimengung von atmosphär. Luft schon be-
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