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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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49.

Die Wirkungen der Religionskriege.

2. Petri 3 / 18.

Durch Jesum Christum selbst erschienDar Heil in Himmelsklarheit;

Wir freuen uns, belehrt durch ihn.

Der heil'gcn Gotteswahrheit.

Wer haßte blinden Glauben mehr.

Und wer empfand so stark, wie er,

Die Prüfung seiner Lehre?

Gott, lehr' uns dieses hohe Gut,

Das Du uns gabst, erhalten;

Gib uns, es zu beschirmen, Muth,

Wenn sich in Truggestalten,

Uns einzuschläfern, FrömmeleiUnd Aberglaub' und SchwärmereiStatt wahren Glaubens nahen.

Dann werden wir im reinen LichtDich, Varer, recht erkennen;

Dann wird uns Wahn und Irrthum nichtVom Weg der Wahrheit trennen.

Dann werden wir Dir ähnlicher,

Zu allem Guten williger,

Und immer froher werde». *

Allerdings wird jedem Freunde des Christenthums, der daweiß, wie viele, wie langwierige und wie schreckliche Kriegeund Verfolgunzen fast in allen Ländern unsers Welttheils wegender Kirchenverbcsscrung erhoben worden sind, die Frage wichtig:was war denn der Erfolg dieses anhaltenden und blutigenStreites für die Religion selbst?

Wenn wir uns aber diese Frage richtig beantworten wollen,müssen wir nicht vergessen, daß jene Kriege eigentlich keines-wegs wegen der von unserm Heiland unmittelbar selbst geoffen-barten Religion geführt worden sind, sondern vielmehr umMeinungen, Gebräuche, Rechtsame, welche erst nach Jrsu Christiund seiner Jünger Zeiten entstanden und zu Heiligthümcrn er-hoben worden waren. Es ist niemals zwischen den Glaubens-parteien darüber gestritten worden: ob der lebendige Gott undVater des Weltalls ein Vater aller Menschen sei; ob wir, durch