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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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in dem Verschmachte», jede- Nahrungslosen betrachtetwah lich,der Anblick solchen Elende- ist eine der furchtbarsten aller Ver-suchungen, den Glauben an eine allwaltende, liebende und ge-rechte Vorsehung zu verlieren. Denn da stehen wir vor deinschauerlichen Schauspiel, und fragen bei der höllischen Wuth derMörder und Räuber, und bei den unverdienten Leiden derSchuldlosen: warum und wozu das Alles? Und wenn wir allen-falls noch gutmüthig unsere Vernunft, welche vergebens umZwecke fragt, hin und wieder mit der Wahrscheinlichkeit beruh,',gen können: was der Einzelne duldet, ist gerechte Strafe vonSünden, die uns vielleicht unbekannt sind warum dennmüssen aber auch wohl anerkannt Unschuldige von der Fluch derTrübsal mit ergriffen werden? Was hat denn das harmloseKind verbrochen, welches ein fanatischer Kriegsknecht ergreift,gegen die Wand schmettert oder in die Flammen wirft? Warummuß es doch leisen und qualvoll sterben? Warum überhauptmuß so viel Herrliches und Liebes auf unbarmherzige Weise zer-rissen und vernichtet werden? Wärmn denn verkettet uns Gottdurch die Bande der Natur so zart und innig, und läßt uns dannunter Jammer und Schmerzen wieder von einander trennen?Warum der ewige, laute Trieb in uns, zu bauen und zu bessern,wenn ein entfttz'icher Auge»,blick der Natur oder der mensch ichrnBo-Heit alle Arbeit, alle Mühseligkeit, alle Hoffnung und Lusteines ganzen Lebens plötzlich wieder in Staub und Vernichtungniederwirft? Kann darin Plan göttlicher Weisheit, Wirkunggöttlicher Liebe sein? Wenn großinuthvoll ein edler Mensch seinAlleS für das Glück der Mitmenschen hinrpfert, und er dafürzuletzt das Opfer des Neides, der Rachsucht wird, und elendig-lich losgerissen von dem Wenigen, was seinem Herzen theuer ist,verderben und umkommen muß; wenn ein Jüngling oder eineJungfrau, unter Sorge und Gebet der Aeltern zu den vortreff-lichsten ihres Geschlechts erwachsen und erzogen, durch die Fausteine- Böscwichts, oder durch ein schreckliches Ereigniß in derNatur, oder unter den Schmerzen eines ptinlichen Krankenlagers,aus dem Leben und aus der Liebe und aus der Hoffnung derAeltern hinwegzeriss.n wird: rvie kann meine Vernunft darin