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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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43.

Werth höherer Geistesbildung in der Religion

Matth. 6, 22. 23.

Entreiße dich der Dunkelheit/

Erwache / Sohn der Ewigkeit/

Und strebe mit entzücktem SinnZum hohen Ziel der Weisheit hin.

ES fordcrt S Gott.

Die tausend Wunder seiner WeltHat er umsonst nicht aufgestellt-Mit Frohgcfühl sollst du sie sch'N/

Und ihres Schöpfers Ruhm erhöh'«/

Und dankbar sein.

Ja / sei ein Christ/ ein wahrer Christ/

Und lerne, was die Weisheit ist;

Dann stürzt des Aberglaubens Reich/

Dann schwingt dein Geist sich/ Engeln gleich/

Zum Licht empor. 1

(§chon längst war die Rettung des christlichen Glaubens vor-bereitet, nachdem derselbe beim größer» Theil des mcnschlichenGeschlechts in ein neues Heidcnthum mit christlichen Namenübergegangen war. Nicht ein Mensch, nicht ein König, nichtein auscrkorner Weiser, nicht ein neuer Prophet mit Wundernund Zeichen, brachte die Rettung: sondern Gott selbst in derweisen Anordnung und Leitung der menschlichen Schicksale!

Denn wie auch beim tiefsten Verfall der Religion noch immereinzelne wahre Bckrnner des Herrn in frommer Demuth, in thä-tiger Menschenliebe, in reiner Gottesfurcht in allen Ländern,innerhalb Scr Klöster und außer denselben, lebten: so mußte dieRuchlosigkeit des Lebens im Volke, an den Höfen der Großenund besonders bei der Geistlichkeit chdcs unverdorbene, natür-liche Gefühl der Herzen empören. Die Klage um so große Tugend,losigkeit ward immer lauter, und immer lauter die Stimme derSehnsucht in Allen nach dem Verlornen Unsich.baren, nach der-Vereinigung des Geistes mit einer geistigen Welt.

Unterdessen wachte Gott. Alle Bosheit und Kunst d rHerrschsucht und des Geldgeizes war vergebens, den mensch,

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