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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
Entstehung
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411
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Irdische ist, so gewöhnte man sich auch das Geistliche für höherals das Weltliche, die Kirche für erhabener als die Thronen,und das überhaupt der Kirche folglich für ehrwürdiger, alswelt'iche Fürsten, anzusehen.

Die ersten christlichen Kaiser zwar hatten sich ihr altes Rechtbehalten, gleichwie sie alle Stellen im Reiche vergaben, auchden Bischof zu Rom als kirchliches Oberhaupt zu ernennen,oder den Erwählten zu bestätigen. Denn sie betrachteten dieBischöfe und Patriarchen als Personen, welche unter demSchutz ihres kaiserlichen Zepters lebten. So ward die Machtdes römischen Patriarchen noch lange von ihnen beschränkt. Jemehr aber durch die Siege fremder Völker das römische Reichgeschwächt und das Ansehen der Kaiser vermindert ward, jeunfähiger wurden dicse, der Hoheit und dem Ansehen desPapstes zu widerstehen. Dieser, vor dem sowohl die über-wundenen Nationen, als die siegreichen Barbaren eine Verehrunghatten, die fast an vergötternden Aberglauben grenzte, konntedurch seinen Ausspruch das Gemüth der Völker auf jedeWeisebewegen und leiten. Und dadurch wurde in Rom und Italiender Papst von nicht geringerer Gewalt, als ein weltlicher Fürst.Die röm schen Kaiser, von den Barbaren überwunden, ver-schwanden aus der Welt; aber das Oberhaupt der christlichenKirche blieb in wachsender Majestät. Das römische Reich wardzertrümmert, aber die christliche Kirche erweiterte sich durchBekehrung der Barbaren über die Welt, und die Millionen,deren Tapferkeit Roms weltlichen Thron gebrochen hatte, beugtensich vor dem heiligen Stuhl Pctri.

Dir aber, welche auf diesem Stuhle saßen, sahen sich theilsdurch die Gewalt der Verhältnisse, theils durch ihre Staats-klugheit zu einer Höhe weltlicher Größe erhoben, welche sie zubefestigen und zu erweitern suchten. Den Besitz Roms und derumliegenden Provinzen ließen sie sich von denen bestätigen, welchenachmals wieder den Namen und die Würde eines Kaisers an-nahmen. Sie ließen sich von andern Bischöfen und Erzbischöfenden Eid des Gehorsams und der Treue schwören. Sie setzten ihrAnsehen dem Ansehen der weltlichen Fürsten gleich, und hielten