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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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Mit Entsetzen wende ich mich ab von den Entartungen desChristenthums, von der Verfinsterung der gesammten Kirche.Das waren die Wirkungen der Unwissenheit. Aber was geschehenwar, konnte nicht anders kommen. So stand es im Plan dergöttlichen Verhängnisse, als die Völker der Erde vermischt undrohe Heiden der Ferne herbeigesandt wurden, die Völker desWelttheils zu erneuern. Und doch mitten auch in dieser Bar-barei bewegte noch viel heiliger Sinn manches Gemüth; undkonnte ihn die Kirche nicht mehr erwecken, so erweckte ihn dernatürliche Trieb des Herzens, die bleibende Sehnsucht in denSeelen nach Gott, und dem was Gottes ist. Denn Religionist nicht Sache der Willkür, sondern ein unauslöschliches Be-dürfniß der Menschheit! Die Heiden, wie die heilige'Schriftsagt (Röm. 2, 14. 15), die das Gesetz nicht haben, thun vonNatur des Gesetzes Werk, und hiermit beweisen sie, des GesetzesWerk sei geschrieben in ihren Herzen; sintemal ihr Gewissensie bezeugt, dazu auch die Gedanken, die sich unter einanderanklagen und entschuldigen.

Ach, mein Gott, wie soll Dir mein Geist genug danken,daß er, erleuchtet durch Deine Gnade in Jesu Christo, Dichwürdiger erkennen kann und anbeten im Geist und in derWahrheit!