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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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Mit zitternder Ehrfurcht, Gott! erblicke ich Deine Thatenund Deine Leitungen des Menschengeschlechts! Wie groß, wieweift, wie gnädig bist Du! Nur dunkel ahne ich das UnendlicheDeiner Zwecke und Mittel. Wie gar unbegreiflich find DeineGerichte und wie unerforschlich sind Deine Wege! Wer hat jeDeinen Sinn erkannt, oder wer ist je Dein Rathgeber gewesen?Von Dir, durch Dich, in Dir sind alle Dinge. Dir sei Ehre inEwigkeit. Amen.

39.

Gefahren der Unwissenheit in religiöser

H insicht.

Ephes. 4/ >7. I«.

Hilf/ daß Dein LichtDie Finsterniß durchbricht;

Daß die erschaff'nen GeisterDich, ihren Herrn und Meister,

Stets deutlicher erkennen,

' In Dir entbrennen!

Dein heil'ges Bild,

In Schleiern leicht verhüllt,

In Schleiern der Naturen,

Schwebt in den Stcrnenfluren,

In Thälern, Höh'n und MeerenUnd Blumenhcercn.

Ach, ohne KraftUnd Licht und Wissenschaft Mag Mond und Sonne funkeln

Tappt doch der Mensctz im Dunkeln,

Und muß steh, gleich den Thieren,

Im Staub verlieren.

wir unter wohlwollenden und einsichtvollen Fürsten undObrigkeiten zu wohnen das Glück haben, müssen es allerdingsunbegreiflich finden, daß es Fürsten und Obrigkeiten gebenkönne, welche, statt die Kenntniß und Belehrung deS Volkesund die Aufklärung des Verstandes und den Unterricht der Jugendzu befördern, alle Mittel anwenden, das Volk in dumpfer