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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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Weltthcils. Ohne die Völkerwanderung wäre so schnell nichtvom Morgenlands bis zu den äußersten Meeresküsten de^Abend-landes, und vom üppigen Rom hinweg bis in den rauhen Norden,ein gleicher Grad von Einsicht und Menschlichkeit, ein gleichesStreben nach Sitlllchkeit, Kunst und Einsicht gemein worden.Blicket hin auf die schönsten Zeiten der Griechen und Römer:wer waren sie? Verfeinerte, oft vortreffliche Menschen, so weitdie heidnische Religion den Menschen zur Vortrcfflichkeit gelan-gen ließ. Was war die übrige Welt? Finsterniß, Knechtschaft,Elend. Blicket umher auf den Völkerzustand Europa's! Er istdie Feucht der Völkerwanderung. Alle Nationen erfreuen sichdes Lichtes der Wissenschaften, menschlicher Gesetze, milderSitten, freundlicher Künste. Als Rom, als Griechenlandnicht mehr sammelte, mußte es zerstreuen. Seine Schätzeverstoben in alle Welt, und wurden weit umher Saaten LeSBessern. Nie war der Kampf des Guten und Bösen auf Erdenlebhafter geführt, als in jenen Zeiten allgemeiner Gährungder Nationen, da sich Alles vermischte und verwirrte. Abernie war auch der Sieg ausgebreiteter und glänzender. DasLicht, sonst einzeln strahlend, ward vertheilt überall: daherschwach und dunkel überall; aber es blieb auch der geringsteLichtfunke noch thätig. Er ergriff, was ihm zunächst lag, rndverzehrte den rohen, schlechten Stoff des Bösen; und immerneu genährt wuchs er, und loderte zur heiligen Flamme aufhier und allenthalben.

Wer nicht mit mir ist, sprach Jesus Christus, der istwider mich; und wer nicht, mit mir sammelt, der zerstreuet.Dies erfuhr vornehmlich auch die seinen Namen tragende Kirchedamaliger Zeit. Wie tief war sie hinabgesunken ins Sinnliche;wie nahe wieder dem Heidenthum verwandt geworden! Undwm sie nicht mehr sammelte und an innern: Werthe wuchs,m rßte sie zerstreuen und durch Umfang gewinnen. Gott warfdie.ker durcheinander wie Spreu. Es kamen für die Christenwieder sie Tage der Noth, unter denen das Christenthum diegrößten Tugenden, die bewundernswürdigsten Glaubensheldenhervorg-bracht hatte. Und die neue Noth gebar neue Tugend,