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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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37.

Gefahren der Sinnlichkeit und ihres Ein,flusses auf die Religion.

Luk. 17 / 20. 21 .

Wie leicht verirren Menschen sichDom Lichte, Gott/ vergessen Dich!

Vergessen/ wer ihr Schöpfer ist/

Daß Du ihr Herr und Richter bist!

Bald täuscht die Menschen Stolz/ und baldDer Lüste wüthende Gewalt;

Vor irdischer Begierden DrangVerstummet Deines Ruhms Gesang.

' . Sie gehn dahin/ verkennen Dich/

Vergöttern und erheben sich;

Das Heil'ge wird des Etteln Raub/

Und herrlicher dünkt ihnen Staub.

Äöiewohl der Schmuck, mit dem man die Tempel Gottes gernverziert, oder Gepränge und Feierlichkeit, mit welchem die christ-lichen Andachtübungen begleitet zu sein pflegen, kein wesentlicherBestandtheil weder des Glaubens, noch der wahren Gottes-Verehrung sind : dienen sie doch sehr zweckmäßig zur Erweckungerhabener Empfindungen. Schwer aber ist es hier, die richtigeMittelstraße einzuschlagen, damit die äußere Feierlichkeit nichtdie Aufmerksamkeit zerstreue, welche dem unsichtbaren Heilig-thum gehören soll, und die frommen Gefühle nicht erdrücke,indem sie geweckt werden sollen. Ja, es ist nicht zu läugnen,daß für alle Weltgegenden und Völker einerlei Zeremonie! inden Kirchen nicht gleich wohlthätig sein könnte, weil bei Nationenin wärmern Ländern und von wärmerer Einbildungskraft mehräußerer Glanz Bedürfiu'ß ist, wo hingegen unter gemäßigter«Himmelsstrichen und bei Völkerschaften, in denen besonders derVerstand beschäftigt sein will, allzuvieles Gepränge Widerwillenerregt.

Es läßt sich daraus auch der Widerspruch der noch jetztbestehenden verschiedenen christlichen. Kirchen erklären, welcherrücksichtlich der äußern Einrichtungen ihres Gottesdienstes statt