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Ler Taufe und unter dem Kreuze Heiden blieben, am Sinn-lichen kiebend, müssen wir zugleich bekennen, daß sie wenigstensuationenweise auf den Weg des wahren Heils hingeführtwurden, den sie zwar nicht erkannten, der aber das Heil ihrerNachkommen werden mußte. Indem wir eingestehen, daß die,Christenheit im Ganzen statt des Christenglaubens dunkelnAberglauben und Zeremonicnwerk empfing, können wir auchnicht läugnen, daß unter den Millionen auch noch tausendFromme und Gottergebene im Stillen wandelten, die zumVater droben im Geiste und in der Wahrheit zu beten verstanden.And genug, daß diese ehrwürdige Schaar mit ihren TugendenVorhanden war! Das Irdische zerfiel im Gang der Zeiten, undLas heilige Licht brach wieder glänzend hervor. Wir, die wirheute leben, genießen dieses Lichts in vollem Maße. Und wasJesus Christus den Deinigen verhieß, ist auch uns erfülltworden: Fürchte dich nicht, du kleine Heerde; dennes ist euers Vaters Wohlgefallen, euch das ReichHu geben. Amen.