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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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vorzustehen, wie wird er die Gemeinde GotteS versorgend(1. Tim. 3, 5.) Priester wie Bischöfe waren verheirathet,waren gute Hausvater und treue Staatsbürger. >

Zwar in den damaligen Zeiten, wo der Name des Christensowohl den Juden als den Heiden zum Anstoß wurde, wo einGläubiger kaum Sicherheit des Lebens und Eigenthums genoß,war Verehelichung kaum rathsam, besonders den Lehrern,gegen welche immer der erste Sturm der Verfolgungen ge-richtet zu sein pflegte, oder welche sich zur Verbreitung desGlaubens in andern Gegenden entschlossen. Darum warnteschon der Apostel Paulus die bedrängten Christen zu Korinth,ohne ihnen die Ehe zur Sünde zu rechnen. Vielmehr rieth erden Unvermählten zum Heirathen, wenn sie solches wollten;weil es besser sei, in den Ordnungen Gottes und der Natur zrrleben, als sich unnatürlichen Ausschweifungen und den Lasternder Unkeuschheit zu überlassen. (1. Kor. 7 , 7 9.) 7

So war das kirchliche Leben der ersten Christen, einfach, ^

schmucklos, unschuldvoll. Wie fast immer das Kindesalter das ^

liebenswürdigste zu sein pflegt, war auch die erste Jugendzeit ^

der christlichen Kirche die schönste und heiligste. Im Kampfe ^

mit Verfolgunzen erstarkte ihr Glaube und die Kraft ihrer Tu- EliA

genden. Des Aeußern war noch wenig; des Innern und Gei- E

stigen das Meiste. Verborgene Betsäle, abgelegene Hütten, ^

stille Wälder, unbesuchte Höhlen mußten noch die Stelle der ^

Tempel vertreten. Aber diese Tempel wurden durch große Ge- ^

lübde standhafter Tugend, durch inbrünstige Andacht, durch-Gottes Willen verherrlicht. U

Wie anders sind die Zeiten geworden! Nicht die Zeiten, ^

nur die Herzen in den Zeiten! O Gott, laß mich wandeln indiesen Tagen mit dem alten, heiligen Sinn der ersten Jesus- H

bekenner, daß ich Deiner Gnade und Barmherzigkeit würdiger sch

sein möge. Amen. ^ ^

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