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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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34.

Vorn Kampfe des christlichen Glaubens.

t. J,h. S, t».

Wirst du gekränkt, wirst du vorn GlaubenAn Gott und Jesum weggelacht:

Set stark und laß ihn dir nicht rauben!

Ein Gott ist doch, der dich gemacht,

Ein Jesus, der, trotz alles Spottes,

Erhaben sitzt zur Rechten Gottes.

Verachten dich des Heil'gcn Feinde,

Wenn du in Einfalt Tugend übst;

Verlachen dich selbst deine Freunde,

Weil du Gott mehr als Freunde liebst:

Sei standhaft, laß dich nur verachten!

Von allen, die dich hier verlachten,

Wirst du vor Gott geehrct sein.

§)ie Geschichte vorn Anfang und Fortgang der christlichenKirche ist für meine Betrachtungen einer der anziehendsten undlehrreichsten Gegenstände. Es ist die Geschichte einer wunder-bar gestifteten, wunderbar beschirmten, wunderbar gehobenenAnstalt Gottes zur Erziehung, Rettung und Bcscligung desmenschlichen Geschlechts. Wie klein war sie bei ihrem Ursprünge!Wie oft mußte man zittern, daß sie sogleich in ihren erstenKeimen vernichtet werden würde! Wer mußte nicht Alles fürsie besorgen in jenen Stunden, da der verlassene Christus amOelberge weinte; oder da er am Kreuze erblaßte, umringt vomHohn seiner triumphirenden Feinde! Oder va seiner Jüngerkleines Häuflein schüchtern und ängstlich zu Jerusalem bcisam-menwohnte, und kaum wagen mochte, sich öffentlich sehen zulassen! Und dennoch hatte unser Heiland, als Stifter des allein-seligmachenden Gottesreichs, nie die Zuversicht unter allenDrangsalen verloren, daß sein Evangelium obsiegen müsse.Wenn seine Jünger hätten zaghaft werden können, er verzagtenicht, daß aus dem Senfkörnlein ein Baum erwachsen würde,unter dessen Zweigen alle Völker der Welt im Schatten ruhenkönnten. Denn er kannte den, der ihn gesandt hatte. SeineSache war m'cht Menschenwerk, sondern Gottrssache.