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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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Seite
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hm und wieder eine neue Feierlichkeit zur Bestätigung oderKonfirmation der Taufe hinzu. An einigen Orten bestrich manden, dessen Taufbund bestätigt wurde, mit geweihtem Ocl; anandern Orten salbte man schon den Bekehrten bei der Taufe mitOel. Ueberhavpt waren die Gebräuche und frommen Feierlich-keiten in den verschiedenen Gemeinden sehr verschieden. DieEinen fanden mehr Aeußerlichkeitcn, die Andern weniger, fürErweckung ihrer Andacht nothwendig. Man ahmte bei den Einennach, was man bei den Andern Nützliches oder Anständiges fand.Allgemeine Vorschriften kannte Niemand. Denn äußerliche Ein-richtungen waren noch nicht die Hauptsache, und die Kirchewar noch nicht die Meisterin der Religion, sondern Dienerinund Werkzeug«

Auch die Apostel wollten hierein keine besondere Wichtigkeitsetzen. Sie sagten mit Paulus: Laßt Alles ehrbar undordentlich zugehen! (1. Kor. 14, 40.) Es war ihnengleichgültig, mit welchen Feierlichkeiten man die Taufe verband;ob man sie in Häusern, oder an Flüssen und Seen, oder überden Gräbern der um der Lehre Jesu willen Getödrcten vornahm.Die allgemeine Verehrung der Märtirer und Blutzeugen hatte,wie es scheint, die Uebung an einigen Orten schon früh eingeführt,Neubekehrte durch die Taufe in die Gemeinschaft des Glaubensüber den Leichnamen der Helden zu weihen, die für solchenGlauben freudig in vcn Tod gegangen waren. So verknüpftesich mit dem Anblick eines Grabes während der Taufe zugleichder Gedanke an Auferstehung, Unsterblichkeit und durch Jesumerworbenes Glück. Paulus sagte daher zu den Korinthcrn: Wasmachen sonst, die sich taufen lassen über den Todten, so aller-dinge die Todten nicht auferstehen? Was lassen sie sich taufenüber den Todten? (1. Kor. 15, 29.)

Wie bei diesen Feierlichkeiten, war es auch bei den gemein-schaftlichen Gottesverehrungen. Jeder Gemeinde blieb überlassen,sich nach ihrem Gulbefinden auf zweckmäßige und anständigeWeise einzurichten. Die Apostel begnügten sich auch hier mitdem allgemeinen Grundsätze: Lasset Alles ehrbar und ordentlichzugehen! Anfangs besuchten die Christen, so lange Jerusalem