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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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zeit das Brot gebrochen, wie Jesus gethan, und sein Gedächtnißund die heilige Gemeinschaft mit ihm gefeiert.

Es mochten bei diesen Einrichtungen hin und wieder auchnianche Unordnungen vorfallen ; es mochte geschehen, daß sichzuweilen Unwürdigkeiten einschlichen, die dem Begriff der Liebeund der Feierlichkeit des Augenblicks ganz widersprachen. Paulusschon tadelte dies bei den Korinthern. Er wollte, das Abend-mahl sollte nicht zu einem gemeinen Nachtessen herabgewürdiget,sondern im Geist der heiligen Stiftung gehalten werden; er riethdazu, man sollte sich vorher lieber zu Hause satt essen. So mandas Abendmahl halten soll, sagte Paulus, nimmt ein Jeglichersein Eigenes vorhin und Einer ist hungrig, der Andere ist trunken.Habt ihr aber nicht Häuser, da ihr essen und trinken möget?Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes, und beschämet die, soda nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben?Hierin lobe ich euch nicht. (1. Kor. 11, 21. 22.)

Um Mißbräuchen vorzubeugen, die oft bei solchen gemein-schaftlichen Abendmählern eintreten konnten, geschah wirklich,daß die vollständigen gemeinsamen Essen allmälig abbestellt,und nur das Brechen und die Vertheilung des Brodes und desWeines unter die andachtvollen Anwesenden, ganz nach denEinsetzungsworten Christi, beibehalten wurden.

Auch die Taufe bestand anfangs nicht in einem bloßen leichtenBenetzen mit Wasser, sondern sie war eine wirkliche Waschung,ein Eintauchen des Einzuweihenden in Wasser, um zu bedeuten,daß, wie sein Leib durch das Wasser von aller Unreinigkeitgesäubert werde, so müsse sich sein ganzes Gemüth nun durchdie Liebe und Lehre Jesu von allen Fehlern und Sünden reinigen.In den Zeiten der Apostel machte man wenig Schwierigkeiten,die Tauft zu geben. Vielen ward sie zu Theil, ehe sie noch denganzen Umfang der mit der Nachfolge Jesu übernommenenPflichten kannten. Es war genug, wenn sie nur erst glaubten,daß Jesus der verheißene Christus oder Messias sei. Dieser Glaubeführte sie nothwendig zur Nachfolge des Herrn und Erfüllungseiner Gebote. Der Unterricht in denselben ward auch nach derTaufe fortgesetzt, und war er endlich vollendet, so fügte man