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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
Entstehung
Seite
320
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quas. Wer sich von der Tugend entfernt, flieht seine Seligkeit,und verdammt sich selbst. Nicht Du verdammst; Du nicht dieSchuldlosen.

So will ich's nicht wagen, dies unglückselige Volk zu ver-dammen, welches, über die ganze Erde zerstreut, Du andernNationen als ein warnungsvolles Beispiel aufbewahrt zu habenscheinst. Ich will es nicht verdammen, ich will es nicht Haffen,sondern lieben und sein Leiden zu erleichtern suchen. Du siehestnicht an die Person, sondern in allerlei Volk, wer Dich fürchtetund Recht thut, der ist Dir angenehm. Und so, er sei Judeoder Christ, wer die Tugend liebt, wer ein edles Herz vollerGottesliebe in seiner Brust trägt, der sei mein Freund. Ehrennicht auch viele der Nachkommen Israels heute schon, je mehrsie wachsen in Weisheit und Liebe des Göttlichen, die Weis-heit und den Sinn des von ihnen lange verkannten Jesus?So wollen wir nun einträchtig fortschreiten in Ausbildung desGeistes, in Veredlung des Gemüthes zu allem Guten, bis wirAlle hinankommen zu einerlei Glauben und Erkenntniß desSohnes Gottes.