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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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mochte das schöne Bild von dem, was die Sterblichen aufdem ganzen Erdball sein sollen, um nicht Leiden und Tod mehr,sondern Liebe und Seligkeit zu sehen.

Ohne mit falscher Frömmelei das Irdische zu verachten,thaten sie demselben ein Genüge. Die Apostel selbst nährten sichvon ihrer Hände Arbeit. Man gehorchte ohne Widerspruch denweltlichen Obrigkeiten. Der Reiche war reich für den Armen;der Arme diente dafür dem Reichen. Keiner der Ihrigen warverlassen. Sie machten gleichsam eine einzige Blutsverwandt-schaft aus. Und doch war die Sorge um Nahrung, Kleider undLebensbedürfnisse anderer Art der Sorge um das Göttliche tiefuntergeordnet. Der Mensch lebte nicht für die Tafel, für daSKleid, für den Genuß auf Erden, sondern für seinen Geist undfür die Ewigkeit. Nicht Jerusalem war der ersten Jünger Vater-land , sondern Gottes Weltall. Nicht bloß wer zu ihnen gehörte,war ihr Bruder, ihr Freund, sondern jeder andere Sterbliche,weil Gott der Vater Aller ist.

Wohl lebten sie in Eintracht beisammen, und beteten undlobeten Gott. Die Menge der Gläubigen war ein Herz und eineSeele. (Apostelgesch. 4, 32.) Aber darum machten sie keinefeindselige Partei gegen Leute andern Glaubens; verachtetendieselben nicht; verstießen sie nicht als Irrende oder Ketzerisch-gesinnte. Unter sich selbst waren sie durch keine Meinungen oderum der Meinungen willen getrennt. Alle waren sie Christi,wie Christus Gottes ist. (1. Kor. 3, 23.)

So lange diejenigen lebten, welche den Gottmenschen nochselbst gekannt hatten, wie er auf Erven gewandelt, war auchwohl bei diesen eine Liebe zu seiner Person, wie man einenFreund, einen Vater sich noch vorstellt, noch liebt, der unsentrissen worden. Aber diejenigen, welche Jesum nicht demLeibe nach gekannt hatten, liebten ihn nicht dem Leibe nach,sondern in seinen Lehren und Offenbarungen. Sie machten sichkeine Bilder von ihm es gab nie dergleichen nach ihm. DerErlöser verhütete es. Liebe und Verehrung im Geiste und inder Wahrheit forderte er. Und die ihn gekannt hatten,sprachen noch gern von seiner Person, von seinem heiligen