mein ganzes Leben sich in Anbetung Deiner Macht verwandelte;daß ich, von der Kraft Deines heiligen Geistes durchdrungen,in meinem Wandel, in meinem Hause das Urbild 'des erstenChristenthums erneuern könnte! Wie selig, o wie groß wäre ich!
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Das U r - C h r i st e n t h u rn.Zweite Betrachtung,t. Aor. s, rt —es.
Daß ich Dir und Jesu angehöre,
Daß der Geist der Wahrheit mich belebt,
Und wie jene ersten Christenbrüdcr,
Aus dem Staube zur Verklärung hebt, —
Daß ich Deine Vaterlicbe kenne,
Daß mich keine Sorge niederdrückt,
Daß mein Auge selbst im Sturm und WetterKindlich auf zu Dir, Du Treuer! blickt;
Daß ich in dem heil'gen Bunde lebe,
O mein Jesus, dessen Haupt Du bist,
Und durch ihn das Herrliche gewinne,
Das im Ew'gen mir bereitet ist!
Daß ich ohne Grau'n den Tod erblicke
Im Gefühle meiner Ewigkeit:-
Dieses dank' ich Dir, Du Geist der Geister,
Der durch Jesum zu den Geistern sprach;
Auch mein Geist — er stammelt mit EntzückenDeine hohe Offenbarung nach.
Angebetet sei Dein großer Name,
Diese Erde sei Dein Hciligthum!
Jede christliche Gemeind' erfreueNur der Deine, nicht der eig'ne Ruhm!
Steh'» nicht aüe Tempel Dir geweihet?
Und gehören Dir nicht Deine Kinder an?
Darum bet' die Menschheit unentzwctetDich im Geist und in der Wahrheit!
^ern blicke ich in jene längst untergegangenen Tage zurück, dadas jugendliche Christenthum kräftig aufblühete unter Verfol-gungen, wie die Balsamstaude zwischen Dornen und Gift-kräutern. Welche Einfalt, welche Treue, welche Ruhe, welcheGröße! — Es war die Wiederherstellung der menschlichenWürde, wie sie in den ersten Tagen der Schöpfung gewesen sein