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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
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sorgsam sie in Beibehaltung alles dessen waren, was ehemalsgewesen, als der Heiland noch mit ihnen war.

Endlich erkenne ich auch daraus, daß die ci'f Jünger schonvor dem Pfingsttage ihr Apostelamt erkannten und wollten ; daßsie sich darauf vorbereiteten; daß zwischen ihnen und andernNachfolgern und Bekennern des Heilandes ein wesentlicher Unter-schied war. Sie besonders betrachteten sich als die künftigen Botendes Evangeliums, als die Stellvertreter des Heilandes, als diewahren Lehrer der Offenbarungen Jesu. Die übrigen alle, welchebei ihnen waren, wurden nicht als Lehrer und Vcrkünver desdurch Jesum gebrachten göttlichen Wortes angesehen. Keineswegseigneten sich damit die eilf Jünger einen höhern Rang unter denübrigen Bckcnncrn und Freunden des Herrn zu. Hier war keinEhrgeiz, vielmehr lebten sie in beständiger Niedrigkeit und Demuth.Aber ihrer Gewissenhaftigkeit war es nicht gleichgültig, wer dasLehramt in der Welt bekleiden sollte. Es durfte dazu, besonders imAnfang, Keiner genommen sein, als derjenige, welcher beständigder Begleiter Jesu gewesen war, und unmittelbar und am öfterstenseinen Unterricht empfangen, oder seine Thaten gesehen hatte. Soallein war zu verhüten, daß nicht das göttliche Wort zu frühdurch menschliche Meinung verdunkelt würde.

Dies war die Frucht der ersten Ueberlegungen der JüngerJesu in ihrer Zurückgezogcnheit; und wie wichtig wurden die-selben für die Zukunft ! wie heilsam war der spätern christlichen ,Kirche dieser hesiige Ernst, mit dem sie zum Werk schritten!Einsamkeit ist jederzeit die Mutter großer Entschließungen gewesen.'Ich will den Beispielen der Jünger Jksu folgen. Wie kann ich imGeräusche der Welt immer ganz mir, ganz Dir, o mein Selig-macher, mein Erlöser, ganz Dir, o Gott, mein Vater im Himmel,angehören! O sende auch Du mir in den einsamen Stunden derAndacht Deinen heiligen Geist, damit ich durch ihn in DeinerWeisheit verklärt, in Deiner Liebe gestärkt werde! Amen.

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