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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
Entstehung
Seite
236
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auch von den Freuden der Ewigkeit nichts Andekes. Da istihm Alles eine feinere Art thierischen Wohllebens. Und das sindMenschen, welche sich, o mein göttlicher Heiland, o Du Gott,offenbarer, nach Deinem Namen nennen, sich Deine Nachfolgerheißen!

Nur Einsamkeit führt zur höhern Besonnenheit des Gemüthes.Wie sehr eine solche Besonnenheit wahrhaftes Bedürfniß desLebens sei, und wie der Geist nie aufhört, seine Rechte gültigzu machen, erhellet schon daraus, daß der Mensch immer nachgroßen Begebenheiten und Unfällen die Einsamkeit am liebstensucht. Da sucht er sich aus aller Zerstreuung zu sammeln. Erwill sich besinnen, denken ; er will einmal wieder Er selbstsein, und kein Anderer. Denn bisher war er in der That nichtsSelbstständiges, Eigenes, sondern etwas im Irdischen undVergänglichen ganz Aufgelösetes.

Oft sendet Gott ein Schicksal, welches uns mit erschütterndemSchlage trifft, daß wir in uns selber zurückfahren, uns vomAeußerlichen und Vergänglichen ganz abziehen, um unser mächtigerzu werden. Solch ein Schicksal ist ein Bote, ein Engel des Herrnan unsern Geist. Warum vergessen wir den Gottesboten, wenner an uns dräuend oder freundlich vorübergezogen ist? Nein, daist der große Augenblick, in welchem wir uns entscheiden müssen,wer und wie wir für die künftigen Tage und Umstände fernersein wollen.

Als Christus Jesus vov dieser Erdenwelt wieder zur Gott,heit heimgegangen war, kehrten seine verlassenen Geliebten undJünger wieder vom Oelberg zurück nach Jerusalem. DasAußerordentlichste war geschehen. Sie suchten die Einsamkeit.Es war ihnen nur darum zu thun, zu entscheiden, welchenEntschluß sie zu ergreifen hätten für ihre übrigen Lebenstage.Sie sonderten sich von den gemeinen Zerstreuungen des Lebensab, waren stets einmüthig bei einander mit Beten und Flehen.(Ap. Gesch. 1, 14.)

In dieser Zurückgezogenheit stärkten sie sich zu den größtenUnternehmungen, welche jemals von Sterblichen unternommenworden waren. Das Himmlische war der große und einzige