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7 (1837) Der Christ und die Ewigkeit
Entstehung
Seite
221
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«reine Finger in Deine Nägelmaale, meine Hand in Deine heiligeGerte legen mögen! Es gab eine Zeit, da mich Zweifel elendmachten, und ich nichts mehr hatte, woran ich mich tröstendaufrichten konnte. Da aber ward mir Dein heiliger Geist, undmein Herz entbrannte. Da sah ich, wie vor der aufsteigendenSonne die Nebel, vor Deinen Offenbarungen den Irrthumweichen. Da ward mir das Weltall hell und licht, meine Be-stimmung und mein Ziel im Ewigen klar; ich fühlte mich durchDich, wie ein Verlornes und wiedergefundenes Kind, in dieArme meines himmlischen Vaters gelegt; da habe auch ich, wieThomas, mit heiliger Bestürzung und Entzücken gerufen: MeinHerr und mein Gott!

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Des Herrn Himmelfahrt.

Ap. Gesch. t, t-lt.

Jauchzt Gott mit großem Schalle,

Der Erdkreis widerhalle:

Der Weltversöhner hat'S vollbracht!

Im Staub anbetend sehenWir ihm nach zu den Höhen,

Wohin ihn ruft des Vaters Macht.

Nun herrsche, Ueberwinder,

Es werden Deine Kinder,

Wie aus der Morgenröthe Thau.

Das Reich, das Du verkündet,

Dein Zion steht gegründet,

Und ew'ger, als der Erde Bau.

deicht länger als vierzig Tage wandelte JesuS, seitdem er dasGrab verlassen, auf Erden. Dann ward er dem Anblick derWelt und seinen Freunden hienieden auf immer entzogen, undnicht mehr unter den Sterblichen gesehen.

Als er sich daS erstemal zur Trennung von den Geliebtenund zu seinem Tode bereitete, geschah es auf eine ganz von der-jenigen verschiedene Weise, die er das letztemal beobachtete.Diese Verschiedenheit ist mir ungemein merkwürdig.